Beihilfefähige Leistungen

    Beihilfefähige Leistungen

    Beihilfefähige Leistungen

    Erstattungsfähig sind nach den Beihilfevorschriften des Bundes die Kosten für folgende medizinisch notwendige Behandlungen:

    • Vorsorgemaßnahmen
    • Schwangerschaft und Geburt
    • Krankheiten
    • Rehabilitation
    • Pflegebedürftigkeit
    • und Bestattungskosten bei Tod des Beihilfeberechtigten oder beihilfeberechtigten Angehörigen

    Weitere Voraussetzung nach den Beihilfevorschriften des Bundes für die Beihilfefähigkeit sind, dass die medizinisch erbrachten Leistungen:

    1. dem Grunde nach notwendig sind. Das bedeutet, dass das übliche Maß der notwendigen medizinischen Versorgung nicht überschritten werden darf.
    2. der Höhe nach angemessen sind. Das bedeutet für persönliche ärztliche Leistungen bis zu den Regelhöchstsätzen  (2,3-facher Satz der GOÄ/GOZ), jedoch max. bis zu den Höchstsätzen 3,5-fach Satz der GOÄ/GOZ.
    3. med.-techn. Leistungen vom 1,8-fachen bis zum 2,5-fachen Satz der GOÄ/GOZ
    4. Laboruntersuchungen vom 1,15-fachen bis zum 1,3-fachen Satz der GOÄ
    5. Heilpraktiker bis zum Mindestsatz der GebüH

    Im Krankenhaus werden vollstationäre und teilstationäre Leistungen nach den Beihilfevorschriften des Bundes nach der Bundespflegesatzverordnung (BPflV) abgerechnet. Wahlleistungen (gesondert berechnete wahlärztliche Leistungen, gesondert berechnete Unterkunft (§ 22 BPflV)) werden bis zur Höhe der Kosten eines Zweibettzimmers, abzüglich eines Betrages von 14,50 Euro täglich, sowie andere im Zusammenhang damit berechnete Leistungen im Rahmen der § 6 Abs. 1 Nummern 1 und 2 BhV, übernommen.

    Wichtig ist, dass die Beihilfevorschriften der Länder von den Beihilfevorschriften des Bundes abweichen. In einigen Bundesländern werden diese Wahlleistung nicht mehr übernommen. Werden diese gewünscht, muss der Restkostentarif so gestaltet sein, dass die kompletten Kosten für die Wahlleistung von diesem getragen werden.

    Das Bundesministerium des Innern kann die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen ausschließen für:

    1. Arzneimittel, die ihrer Zweckbestimmung nach üblicherweise bei geringfügigen Gesundheitsstörungen verordnet werden, insbesondere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, Ausnahmen nur analog SGB
    2. verschreibungspflichtige Arzneimittel, welche nicht zu Lasten der GKV verordnet werden dürfen
    3. unwirtschaftliche Arzneimittel
    4. Heilbehandlungen oder Hilfsmittel mit geringem oder umstrittenem therapeutischen Nutzen oder geringem Abgabepreis
    5. Brillen, mit Ausnahme bei schwerer Erkrankung und Kindern bis 18 Jahre

    Angebot zur Restkostenversicherung

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