Auswirkungen der DU auf die Versorgung von Beamten

    Wann ist ein Beamter dienstunfähig?

    Auswirkungen der DU auf die Versorgung von Beamten

    Beamte auf Widerruf (BaW), Beamte auf Probe (BAP) und Soldaten auf Zeit (SaZ) werden im Falle der Dienstunfähigkeit aus dem Dienstverhältnis entlassen. Welche Auswirkung hat dieses Verfahren nun für den Betroffenen:

    Der Dienstherr zahlt für die zurückgelegte Dienstzeit des entlassenen Beamten die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung (DRV) nach.

    Die Bruttovergütung der Beamten ist im Gegensatz zu Angestellten im öffentlichen Dienst mit vergleichbarer Tätigkeit niedriger. Die Begründungen ist, dass Angestellte im öffentlichen Dienst von ihrer Bruttovergütung Beiträge in die Sozialversicherung bezahlen müssen.

    Die Auswirkung für den entlassenen Beamten: die Grundlage für die Nachzahlung des Dienstherrn in die DRV ist die niedrigere Vergütung. Somit sind Ansprüche aus der DRV in jedem Fall niedriger als bei Angestellten im öffentlichen Dienst mit vergleichbarer Tätigkeit.

    Die DRV prüft nun, ob der entlassene Beamte Ansprüche gegen die DRV hat. Grundlage für den Leistungsanspruch der DRV ist, dass die kleine Wartezeit erfüllt ist. Der entlassene Beamte muss 60 Beitragsmonate in die DRV nachweisen. Ist die kleine Wartezeit nicht erfüllt, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Leistung der DRV. Als Konsequenz muss der entlassene Beamte Antrag auf Grundsicherung stellen.

    Erfüllt der entlassene Beamte die kleine Wartezeit, prüft die DRV, ob aufgrund des gesundheitlichen Zustandes Leistungen auf Erwerbsminderung gewährt werden. In dieser Prüfung werden die ganz normalen Regeln für die Gewährung der Erwerbsminderungsrente herangezogen.

    Wird ein Beamter auf Lebenszeit (BaL) vor der Vollendung des 65. Lebensjahres dienstunfähig, erfolgt ein Versorgungsabschlag von maximal 10,8 % der Dienstbezüge.

    Nachfolgend eine Beispielrechnung Stand 2015

      • ein Beamter, ledig, mit ruhegehaltfähigen Dienstbezügen in Höhe von 3.200 Euro
      • hieraus ergibt sich ein Ruhegehalt von 1.741,12 Euro – 10,8 % Versorgungsabschlag
      • daraus ergibt sich bei Dienstunfähigkeit das Ruhegehalt in Höhe von 1.553,08 Euro

    An dieser Berechnung kann jeder Beamte gut erkennen, wie wichtig die private Absicherung im Falle der Dienstunfähigkeit ist.

    Angebot zur Dienstunfähigkeitsversicherung

    weiblichmännlich









    Ich erkläre mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner persönlichen Daten gemäß der Datenschutzerklärung einverstanden. Die Erstinformationen habe ich heruntergeladen. *


    *Pflichtfeld

    Ich melde mich umgehend.





    Wunschberatung:

    OnlinePersönliche BeratungTelefonisch

    Ich erkläre mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner persönlichen Daten gemäß der Datenschutzerklärung einverstanden. Die Erstinformationen habe ich heruntergeladen. *


    *Pflichtfeld

      Wir sollen Sie zurückrufen?