Beamte und die KFZ-Versicherung

Die Versicherungsmathematiker rechnen seit Jahrzehnten fleißig an ihren Statistiken, um die Kosten und Risiken bestimmter Konstellationen abschätzen zu können. Dabei hat sich herausgestellt, dass auch die Berufsgruppe des Fahrzeughalters einen gehörigen Einfluss auf die zu erwartenden Kosten hat. Es macht tatsächlich einen Unterschied, ob die KFZ-Versicherung für einen Handwerker, Büroangestellten oder Beamten errechnet wird. Es hat sich gezeigt, dass Beamte und Akademiker rein statistisch betrachtet wesentlich seltener in Unfälle verwickelt sind als andere Berufsgruppen. Das wirkt sich positiv auf ihre Versicherungsprämien aus.

Wer sich zu dem Thema Autoversicherung/KFZ-Versicherung für Beamte schlau machen möchte, der kann dem obigen Link folgen. Dabei erfährt der geneigte Leser u.a. auch, dass WGV, HUK24 und DEVK in den letzten Jahren im Bereich der Beamtentarife zu den günstigsten Anbietern gehörten. Daneben hat sich die HUK-Coburg als klassischer Versicherer in diesem Bereich einen Namen gemacht. Beamte fahren also günstiger, aber entscheidend ist am Ende das Gesamtprofil. Eine niedrige Schadenfreiheitsklasse, der Garagenwagen und ausschliesslich Fahrer über 23 Jahren machen sich auch bei der Kfz Versicherung für den Beamten bezahlt. Mit Werkstattbindung und entsprechender Selbstbeteiligung lassen sich zusätzliche Euros einsparen.

Einen guten Überblick liefern dazu heutzutage diverse Versicherungsvergleiche im Internet. Das Versicherungsportal Autoversicherung-Online stellt seinen Besuchern zum Beispiel gleich drei Rechner zur Verfügung. Mehrfach rechnen lohnt sich wegen der höheren Marktabdeckung, da keiner der Versicherungsrechner alle KFZ Versicherungen abdeckt. Nutzen sie die Chance, bis zum 30. November ist Wechselzeit, und vergleichen sie ihre KfZ Versicherung. Oftmals lassen sich da erkleckliche Beträge einsparen.

Comments

  1. Sebastian says:

    Hallo,
    es wäre interessant zu erfahren, welche Versicherungen die größten Rabatte für Beamte geben. Ferner stellen sich mir die Fragen, inwieweit auch andere Personen (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, usw.) das “Beamtenfahrzeug” nutzen dürfen und ob es “Beamtenrabatte” auch für Zweitwagen gibt.
    Viele Grüße
    Sebastian

    • Manfred says:

      Hallo Sebastian,
      zunächst muss ich um Verständnis bitten, ich habe diese Abfrage leider erst heute gesehen.
      Im Bereich KFZ bin ich nun nicht gerade tief im Thema. Diese Frage sollten sie einem Sachspezialisten Fragen. Mein Thema ist die Versorgung von Beamten einmal das Thema Restkostenversicherung zum andern das Thema Dienstunfähigkeit.
      Ich denke der Bereich Versicherungen ist so Anspruchsvoll, dass es kein Fachmann schafft in allen Bereichen gut zu sein. Bei einem Spezialisten in Sachen KFZ , Sachversicherungen, PKV oder auch Altersvorsorge und Gewerbeversicherungen wäre ich eher vorsichtig.
      In meinen Bereichen, der Restkostenversicherung und der Dienstunfähigkeit macht es überhaupt keine Sinn sich über Beiträge (oder Rabatte) zu unterhalten, wenn nicht zuvor festgelegt wurde welche Leistungen gewünscht w erden.
      Diese These möchte ich mit folgendem Beispiel verdeutlichen. Wenn Sie ein Auto kaufen wollen und dem Verkäufer nach Rabatten Fragen werden sie zunächst erst einmal entscheiden müssen zu welchem Verkäufer sie gehen (zunächst muss die Marke festgelegt werden). Selbst wenn Sie die grobe Selektion in Bezug auf die Marke getroffen haben und den Verkäufer nach Rabatten Fragen werden sie auch keine Antwort bekomme bis sie eine weitere Auswahl getroffen haben. Erst wenn die Marke, das Modell und die Ausstattung festgelegt sind kann sich der Verkäufer an die Berechnung machen, was das Auto kostet und dann kann er auch sagen wie viel Rabatt gewährt werden kann.
      Genauso ist es bei mir, ich muss wissen wie sie zukünftig behandelt werden wollen, dann kann ich Ihnen sagen was das kostet und ob es möglicherweise Rabatte gibt.
      Vg
      Manfred

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